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ProduktProfuel V Omega Nu U Omega-3Olimp Gold Omega-3Sanct Bernhard Omega-3Livoa Vital Krill Öl
Menge60 Kapseln365 Kapseln120 Kapseln400 Kapseln60 Kapseln
EPA je Kapsel150 mg180 mg330 mg90 mg100 mg
DHA je Kapsel300 mg120 mg220 mg60 mg56 mg
UrsprungAlgenölFischölFischölFischölKrillöl
Vorteile- frei von Schadstoffen
- hochdosiert
- auch für Vegetarier
viel Inhalt
hochdosiert
viel Inhaltenthält Astaxanthin als Antioxidans
NachteilekeineSchadstoffbelastung unklarSchadstoffbelastung unklar- niedrigdosiert
- Schadstoffbelastung unklar
Schadstoffbelastung unklar
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Preis19,85 €16,97 €13,46 €12,79 €29,95 €
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Omega-3 Kapseln versorgen Sportler mit den lebensnotwendigen Omega-3 Fettsäuren DHA (Docosahexaensäure) sowie EPA (Eicosapentaensäure) und sind hauptsächlich als Fischölkapseln erhältlich. Die beiden Fettsäuren sind in direkter Form fast ausschließlich in Lebensmitteln wie Fisch oder bestimmten Meeresalgen vorhanden. Zwar kann der Körper sie auch zum Teil selbst aus alpha-Linolensäure (ALA) herstellen, einer essentiellen Omega-3 Fettsäure, die sich zum Beispiel in einigen Pflanzenölen, Nüssen oder Samen befindet. Die Umwandlungsrate zu EPA und insbesondere DHA ist allerdings derart gering, dass der empfohlene Tagesbedarf in den meisten Fällen nicht erreicht werden kann.

Wirkung von Omega-3 Fettsäuren

Die Hauptwirkung der zwei Fettsäuren liegt in der Bildung sogenannter Eicosanoide, also Substanzen, die im Falle von Omega-3 entzündungshemmend im Körper agieren. Ebenso können sie die entzündungsfördernden Eicosanoide aus den Omega-6 Fettsäuren abmildern, die der Körper bei einer westlichen Ernährungsweise in hohen Mengen aufnimmt. Weitere Forschungen zu den beiden Omega-3 Fettsäuren dauern an, aber bisher deuten sie sowohl in Bezug auf diverse Krankheitsbilder als auch deren Prävention auf positive Effekte hin. So trägt eine ausreichende Menge DHA, das vor allem im Gehirn und in den Augen angereichert wird, zu deren gesunden Funktion bei und konnte in Studien zum Beispiel die kognitive Leistungsfähigkeit erhöhen sowie eine Schutzwirkung vor Erkrankungen der Netzhaut zeigen. EPA ist Studien zufolge dagegen effektiver für eine gesunde Psyche als DHA, auch wenn dessen Anreicherung im Gehirn weitaus höher liegt. Beide Fettsäuren scheinen außerdem synergistisch im Körper zu arbeiten und Forschungen konnten eine Stärkung des Immunsystems sowie eine Reduzierung des Risikos für Herz-Kreislauf Erkrankungen zeigen.

Auch für den Kraftsport scheint eine ausreichende Versorgung mit den beiden Omega-3 Fettsäuren Vorteile zu bieten. In einer Studie wurde zum Beispiel gezeigt, dass die dauerhafte Gabe von EPA und DHA der Sarkopenie, also dem altersbedingten Muskel- und Kraftverlust, entgegenwirken kann. So wiesen diejenigen Probanden, bei denen eine Einnahme über ein halbes Jahr erfolgte, ein höheres Muskelvolumen sowie eine größere Muskelkraft auf als die Placebogruppe. Darüber hinaus wird durch die entzündungshemmenden Eigenschaften ein schnelleres Abheilen von Muskelkater ermöglicht, der durch kleinste Muskelgewebsrisse entsteht. So konnte in einer Studie durch die Gabe von DHA eine Verringerung von Entzündungsmarkern festgestellt werden, welche durch trainingsbedingte Muskelschäden auftreten. Eine schnellere Abheilung fördert die Regeneration und ermöglicht so ein höheres Trainingsvolumen pro Woche.

Schadstoffe in Fischöl

Es ist oftmals zu lesen, dass vom Verzehr von Fischölkapseln abgeraten wird, da sie bedenkliche Mengen an Schwermetallen enthalten könnten. Es ist zwar richtig, dass zum Beispiel Quecksilberrückstände in Fischen nachgewiesen wurden und insbesondere langlebige Fischarten laut Umweltbundesamt erhöhte Mengen des Schwermetalls enthalten. Allerdings lagert sich Quecksilber vor allem im Fleisch anstatt im Fett ab und Fischöl enthält dadurch schon vor der Filtrierung eher geringe Konzentrationen. So wurde zum Beispiel bei einer Untersuchung der Harvard Medical School in den getesteten Fischöl-Produkten Quecksilber in so geringen Konzentrationen vorgefunden, dass man diese als vernachlässigbar bewertete.

Anders verhält es sich mit Dioxinen und dioxin-ähnlichen Schadstoffen wie PCB (Polychlorierte Biphenyle), die ebenso wie Schwermetalle über den Luft- oder Wasserweg in die Weltmeere gelangen. Dioxine sind unerwünschte Nebenprodukte, die unter anderem bei industriellen Verbrennungsprozessen entstehen. Beim Verzehr belasteter tierischer Lebensmittel lagern sie sich im Körperfettgewebe an und können dort mit der Zeit gesundheitsschädliche Konzentrationen erreichen. Anhand der aktuellen Studienlage stehen sie bei Forschern im Verdacht, unter anderem krebsauslösend zu sein sowie Schädigungen des Immunsystems hervorzurufen. Aus diesem Grund stehen sie auf der Liste der Dreckigen Dutzend und sind seit 2001 weltweit verboten. PCB werden mit ähnlichen gesundheitsschädlichen Wirkungen in Verbindung gebracht wie Dioxine und befinden sich ebenso auf der Liste. Sie waren bis zum Verbot in den 80-er Jahren vor allem in Kondensatoren oder Hydraulikanlagen verbaut und wurden in der Industrie als Weichmacher genutzt.

Sowohl Dioxine als auch PCB lagern sich im Fett ab und insbesondere bei langlebigen Fischarten können sich hohe Konzentrationen ansammeln, die auch durch Filtrierungen nur schwer aus dem Fischöl zu entfernen sind. So konnte eine Untersuchung des englischen Ministeriums für Umwelt und Ernährung bei 12 der über 30 getesteten Fischöle erhöhte Dioxinwerte feststellen. Einige der Produkte überschritten außerdem die seit 2001 geltenden Höchstwerte für die kombinierte Aufnahme von Dioxinen und PCB um ein Vielfaches.

Da die Tagesdosierung an Fischöl je nach Produkt nur bei 1-4 Gramm liegt, hat die aufgenommene Menge an Schadstoffen laut Forschern keine unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen. Bei einer täglichen Zufuhr über eine lange Zeit können sich aber durchaus kritische Mengen im Fettgewebe anreichern und somit ist eine dauerhaft angelegte Einnahme von Fischölkapseln derzeit nur bedingt empfehlenswert.

Krillöl besser als Fischöl?

Krillöl stammt von kleinen Krebstieren, die hauptsächlich in der Antarktis vorkommen. Hersteller werben oftmals damit, dass es viele Vorteile gegenüber Fischöl hat und rechtfertigen damit die höhreren Preise für die Produkte. So soll es eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen, durch den enthaltenen Wirkstoff Astaxanthin eine starke antioxidative Wirkung haben und kaum Schadstoffe aus dem Meer enthalten. Krillöl weist laut mehrerer Studien tatsächlich eine höhere Bioverfügbarkeit auf als Fischöl und deshalb können EPA und DHA niedriger dosiert werden. Grund dafür sind die Phospholipide, welche sich als Fettmoleküle im Krillöl befinden und an EPA sowie DHA gebunden sind. Da die Zellmembranen im menschlichen Körper auch von Phospholipiden umgeben sind, wird dadurch die Aufnahme der Omega-3 Fettsäuren in die Zellen verbessert. Untersuchungen konnten zeigen, dass eine um ein Drittel niedrigere Dosierung von Krillöl die gleiche Konzentration EPA und DHA im Blutplasma erzielen konnte wie Fischöl.

Krillöl enthält den rötlichen Wirkstoff Astaxanthin, welcher in bestimmten Algen vorhanden ist, die vom Krill verzehrt werden. Astaxanthin ist das stärkste Antioxidans der Natur und kann so in besonders hohem Maße Sauerststoffradikale im Körper abfangen, welche die Zellen schädigen und für viele Krankheitsbilder mitverantwortlich gemacht werden. Die empfohlene Dosierung für eine bestmögliche Wirkung liegt je nach Ernährungsinstitut bei etwa 5-10 mg pro Tag. Die in den meisten Produkten enthaltene Menge pro Kapsel beträgt allerdings höchstens 200 mcg, was 0.2 mg entspricht und somit ist Krillöl keine ausreichende Quelle für Astaxanthin.

Oft ist in Bezug auf Krillöl-Produkte zu lesen, dass diese gesünder seien als Fischöl, weil Krill hauptsächlich in der angeblich schadstoffärmeren Antarktis vorkommen. Da sie zudem am Anfang der Nahrungskette stehen, seien sie im Vergleich zu größeren Fischen aus anderen Gewässern mit weniger Giftstoffen belastet. Diese Aussagen konnten in Studien allerdings nicht bestätigt werden. So konnte eine Untersuchung zwar feststellen, dass Krillöl im Vergleich mit Fischölen tatsächlich den niedrigsten Gehalt an PCB enthielt. Allerdings wurden hohe Werte für Hexachlorbenzol gefunden, einem Fungizid, das ebenso wie Dioxine und PCB auf der Liste der Dreckigen Dutzend steht. Insgesamt landete Krillöl im Vergleich aller Omega-3 Produkte im mittleren Bereich der Schadstoffliste, was darauf schließen lässt, dass nur einzelne Schadstoffe in geringerer Konzentration in der Antarktis vorhanden sind, andere aber in gleicher oder sogar vermehrter Konzentration vorliegen.

EPA & DHA durch Algenöl

Meerestiere enthalten DHA und EPA nicht, weil sie es selbst bilden können, sondern weil sie es durch bestimmte Mikroalgen über die Nahrung aufnehmen. Der beste Weg, diese Omega-3 Säuren direkt einzunehmen, besteht also auch für den Menschen in der Zufuhr dieser Meeresalgen, zum Beispiel durch konzentriertes Algenöl. Dies scheint eine bessere Wahl zu sein als Fischöl zu konsumieren, das nach derzeitigen Ergebnissen nie frei von Belastungen durch chemische Umweltgifte ist, welche sich mit der Zeit im Körperfettgewebe anreichern. Die Mikroalgen, aus denen das Omega-3 reiche Öl hergestellt ist, werden dagegen an Land in Frischwassertanks gezüchtet und können so ohne jegliche Schadstoffbelastung wachsen.

EPA & DHA durch pflanzliche Lebensmittel

Durch die in bestimmten Pflanzenölen, Nüssen oder Samen enthaltene alpha-Linolensäure kann der Körper in geringen Mengen EPA und DHA selbst bilden. Zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Gehalt an alpha-Linolensäure zählen Leinöl, Chiasamen oder Walnüsse. Insbesondere die Umwandlung zu DHA ist nach derzeitigen Erkenntnissen aber zu gering, um den benötigten Tagesbedarf dieser Omega-3 Säure zu erreichen. So beträgt die in den meisten Untersuchungen festgestellte Herstellungsrate für EPA zwar im Durchschnitt 5 %, eine weitere Umwandlung zu DHA lag bei einzelnen Studien allerdings bei nur 0,1 bis 0,5 %. Insbesondere bei Vegetariern oder Menschen, die keinen Fisch mögen, ist somit das Risiko am größten, einen Mangel an DHA zu entwickeln, selbst wenn viel alpha-Linolensäure über die Nahrung aufgenommen wird. So konnte in einer Studie zum Beispiel festgestellt werden, dass eine Probandengruppe von Vegetariern einen deutlich geringeren Gehalt von DHA im Körper aufwies als Fischesser. Weiterhin konnte die Gabe von alpha-Linolensäure zwar die Konzentration von EPA im Blut erhöhen, aber nicht diejenige von DHA. Erst durch die Zufuhr von 200 mg DHA stieg auch dieser Wert auf eine ausreichende Höhe an.

Testsieger: Profuel V Omega

profuel-v-omega-cut-40-besserProfuel V Omega stellt dem Körper Omega-3 Fettsäuren durch Algenöl zur Verfügung und enthält 150 mg EPA sowie 300 mg DHA je Kapsel. Ein Vorteil des Algenöls ist zum einen die leichte Bekömmlichkeit, während Anwender von Fischölkapseln oftmals von Sodbrennen und Aufstoßen sowie einem anhaltend fischigen Nachgeschmack berichten. Zum anderen kann Algenöl frei von Schadstoffen gewonnen werden, da die Mikroalgen nicht aus dem Meer gewonnen werden, sondern in Wassertanks an Land wachsen. Die empfohlene tägliche Dosierung für gesunde Personen wird von Forschern mit etwa 500 mg EPA/DHA angegeben und somit erreicht man mit einer Kapsel den Tagesbedarf. Die Kapseln waren nicht zu groß, konnten leicht hinuntergeschluckt werden und hatten keinen unangenehmen Nachgeschmack. Enthalten sind 60 Stück und bei einer Tagesdosierung von einer Kapsel reicht das Produkt somit für 2 Monate.

Die Kapseln sind derzeit bei Mic’s Body Shop am günstigsten, da neue Kunden beim Eintrag in den Newsletter einen Rabatt von 10 % erhalten.

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